Familienbetrieb

Wie alles begann

Unser lieber Vati Josef Fertschey (Jahrgang 1929), wuchs als Bauernsohn in bescheidenen Verhältnissen nahe Villach auf und hätte gerne als Wirt gearbeitet, weil er die Gesellschaft von Menschen liebte und sich an ihrem Wohlergehen erfreute. Arbeitsam und fleißig wie er war, baute er in den 1960er Jahren neben seiner Tätigkeit als Tiefbauingenieur und Landmaschinenhändler ein Gästehaus in Velden auf. Dieses führte er anfangs gemeinsam mit unserer Mutti Charlotte und mit Hilfe unserer Tante Anni. Viele Arbeiten wurden in Eigenleistung oder mit Unterstützung von Freunden durchgeführt.

Aufgrund der Nachfrage baute er in den 1970er Jahren ein zweites Gästehaus, wofür erneut seine Freizeit geopfert wurde. Vati liebte Holz, vor allem Eiche. Viel davon wurde verwendet, was man teilweise heute noch sehen kann. Wertvolle Handarbeit steckt dahinter; es wurde stets großer Wert auf Qualität gelegt.

Der Tourismus in Velden florierte, und Gäste wurden zu Freunden der Familie, die Vati gerne bewirtete.

In den 1980er Jahren holte sich unser Vater auf Kurzreisen quer durch Österreich architektonische Anregungen und erneuerte daraufhin das erste Haus. Dabei baute er seinen geliebten Erker, in dem sich heute der Frühstücksraum befindet – sein ganzer Stolz.

In den 1990er Jahren wurde auch das zweite Haus renoviert und neu eingerichtet, mit viel Einsatz und Herz. Alle Pläne hat unser Vater selbst gezeichnet und stets selbst Hand angelegt. Häuser zu planen, zu bauen und zu verschönern war seine große Leidenschaft.

Unser Vater war ein Marketinggenie. Er fuhr mit dem Fahrrad zur Kurverwaltung in Velden und holte zimmersuchende Gäste direkt vor der Tür ab. Damals gab es noch kein Internet; Touristen erkundigten sich persönlich bei der Kurverwaltung nach freien Zimmern und wurden dort vermittelt. Die persönliche Ansprache ersetzte die heutigen Buchungsplattformen.

2003 wurde der Zwischenbau, der die beiden Gästehäuser verband, umgebaut und erneuert. Heute befindet sich dort die schöne Wohnung Nr. 5. Sukzessive übernahm Birgit Fertschey das Zepter, die seit ihrem Abschluss an der Tourismusschule im Betrieb mitgearbeitet hatte, und bemüht sich weiterhin, die von Gastfreundschaft geprägte Familientradition fortzuführen.

Wir haben ein Faible für Retrocharme und stehen dazu. Wir gehen mit der Zeit, wollen aber die Geschichte nicht verleugnen. Wir wollen auch nicht alles entsorgen, was an sie erinnert. Vieles in unseren Gästehäusern ist uns ans Herz gewachsen, weil wir seine Geschichte kennen. Auch unsere Möbel haben eine Geschichte, die verbunden ist mit guten Onkeln und lieben Freunden, mit fleißigen Handwerkern, die uns geholfen haben, die Häuser einzurichten und die für uns und mit uns gezimmert, getischlert und gemalt haben.

Hinter jedem Möbelstück aus Vollholz steckt ein wertvoller Rohstoff, viel Arbeit von guten Fachleuten und großer Einsatz. Einige unserer Möbel sind zwar alt oder altmodisch, aber nicht kaputt und nicht wertlos. Wir haben uns bewusst entschieden, einige dieser Möbel in den Zimmern und Wohnungen zu belassen. Wir handeln damit auch im Sinne der Nachhaltigkeit. Viele Gäste schätzen gerade diesen Retro-Charme in manchen unserer Zimmer, die wir so komfortabel wie möglich für Sie eingerichtet haben.

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